Henri Rousseau: Schlafende Zigeunerin

Henri Rousseau: Schlafende Zigeunerin

Henri Rousseau, 1897

Öl auf Leinwand, 130 cm × 201 cm

Die schlafende Zigeunerin (französisch: „La Bohémienne endormi“) ist ein Gemälde des französischen Malers Henri Rousseau.

Beschreibung

Das Bild zeigt eine schlafende Frau in einer Wüstenlandschaft, die von einem Löwen beschnuppert wird. Die Frau, eine Zigeunerin, ruht sich offensichtlich von einer langen Wanderung durch unwirtliches Gelände aus. Sie hält in der rechten Hand ihren Wanderstab. Neben ihr liegen eine Mandoline und ein Wasserkrug. Sie muss schon lange an diesem Ort verweilen, denn ihre Spuren im Sand sind nicht mehr sichtbar.

Die Wüste ist leer und ohne Vegetation. Doch das Mondlicht hebt ihr farbig gestreiftes Kleid hervor.

Rousseau selbst beschreibt in einem Brief sein Gemälde folgendermaßen:

Eine umherziehende Negerin, des Mandolinenspiels kundig, ihren Krug (mit Wasser darin) nahe bei sich, ist vor Erschöpfung in Schlaf gefallen. Zufällig kommt ein Löwe des Wegs, beschnüffelt sie, aber verschlingt sie nicht. Die Wirkung des Mondes ist sehr poetisch. Die Szene spielt in einer ganz öden Wüste. Die Zigeunerin ist orientalisch gekleidet.

Da Rousseau glaubte, er müsse seine Bilder erklären, schrieb er auf den Rahmen dieses Bildes als er es zur Ausstellung gab:

Die Katze, obwohl wild, zögert, sich auf die Beute zu stürzen, die, vor Müdigkeit erschöpft, tief eingeschlafen ist.

Quelle: Wikipedia

Gemälde „Henri Rousseau: Schlafende Zigeunerin“  in hoher Auflösung, als elektronische Grußkarte und als Schiebepuzzle

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