Albrecht Dürer: Allerheiligenbild

Albrecht Dürer: Allerheiligenbild

Albrecht Dürer

Entstanden: 1511

Holz, 135 x 123 cm

Ein Allerheiligenbild ist ein Gemälde, auf dem Vertreter der Menschheit das Lamm Gottes als Symbol für Christus anbeten. Als Beispiele für Allerheiligenbilder gelten das Allerheiligenbild von Albrecht Dürer von 1511 (zu sehen im Kunsthistorischen Museum in Wien) und die Anbetung des Lamms im Genter Altar der Brüder Jan und Hubert van Eyck (deren Verwandtschaft allerdings umstritten ist).

Quelle: Wikipedia

Gemälde „Albrecht Dürer: Allerheiligenbild“  in hoher Auflösung, als elektronische Grußkarte und als Schiebepuzzle

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Ein Kommentar zu “Albrecht Dürer: Allerheiligenbild

  1. Lichtkreise – Provokationen christlichen Denkens v. E. Bamberger

    Allerheiligenbild

    v. Albrecht Dürer, 1511
    Kunsthistorisches Museum Wien

    Kein Platz im Himmel für Quereinsteiger? Die christliche Kirche hat ihre über Jahrhunderte gepflegte Vorstellung, den Himmel als eine Art Business-Class zu betrachten, für besonders Fromme etwa, für große Wohltäter oder um Kirche und Staat sich verdient gemachte Männer und Frauen, längst aufgegeben.

    Wir alle sind zur Heiligkeit berufen. Was so selbstverständlich und einfach klingt, so muss sich doch jeder die Frage stellen, was im Sinne Jesu Christi unter Heiligkeit zu verstehen ist. Heilig zu sein oder werden zu wollen, ist nämlich eine lebenslange Anstrengung. Wer von uns ist schon in der Lage, den von Jesus vorgezeichneten Weg auch nur annähernd einzuschlagen? Wer von uns hält es ein Leben lang durch, seinen Mitmenschen gegenüber immer barmherzig zu sein, oder allen jenen zu verzeihen, die einem Schaden zugefügt haben? Erleben wir die in der Bergpredigt von Jesus erhobenen sittlichen Forderungen, die für uns Durchschnittschristen in dieser Schärfe und Vollkommenheit nur schwer erfüllbar sind, nicht eher als Kreuzwegstationen, die unsere Schwächen schonungslos freilegen und uns über das Gebot der Nächstenliebe oft genug stolpern lassen? Nächstenliebe ist keine kuschelige Angelegenheit. Sie fordert von uns meist unerwartete Opfer und das Zurückstellen eigener Interessen.

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